Erstellung von Spezifikationen

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Mit Hilfe der Konfiguration von Spezifikationen, können Grenzwerte einzelner Merkmale zur Diagnostik herangezogen werden. Bei Abweichungen von der Spezifikation, werden dann die entsprechenden Satzbausteine der Diagnose beigefügt. Die Konfigurationsdatei befindet sich im Ordner /e1/config und hat den Namen specification.csv. Der Aufbau der Konfigurationsdatei ist wie folgt:

# Index|LSL|USL|Text below limit|Text in limits|Text above limit
1|30|70|Trainsmission niedrig.|Transmission OK.|Transmission zu hoch.

Auch hier sind die einzelnen Spalten mit pipe, also dem Strich „|“ getrennt. In der ersten Spalte befindet sich die Ordnungsnummer des Merkmals, gefolgt von der unteren und oberen Sollgrenze. Danach werden die Satzbausteine für zu niedrige, passende und zu hohe Messwerte formuliert. Die Ordnungsnummer des Merkmals ist dabei die Position im Modell, wie folgt:

0 1 2 3
Cola Limo Saft Zucker Transmission Rückstand Farbzahl
1 0 0 9.8 30 0 2
0 0 1 7.1 8 3 1
0 1 0 9.0 55 0 1

Der Messwert für Zucker hat also die Ordnungsnummer „0“, die Transmission die „1“ usw.

Im Beispiel oben anbei wird die Ordnungsnummer „1“ verwendet, also eine Spezifikation der Transmission angelegt. Werte unterhalb von 30 werden als zu niedrig diagnostiziert und Werte größer 60 als zu hoch. Es können alle Merkmale mit Spezifikationen versehen werden, jede Spezifikation ist dabei eine weitere Zeile. Durch Kombination von Spezifikationen und Kategorien lassen sich eine Vielzahl von Szenarien zur Erkennung abbilden. Die Konfigurationsdateien können, anders wie das erstellte Modell, jederzeit angepasst werden. Eine kontinuierliche Verbesserung und Anpassung ist jederzeit möglich.

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